Sonntag, 19. Oktober 2008

2. Kartoffelernte und erfrorene Chilis

Schade, schade, schade ...
Nun war es also soweit: allle südländischen Pflanzen wurden von den tiefen Nachttemperaturen dahingerafft. Peperoni, Chili, Paprika und Zucchini haben alle Blätter eingebüßt. Nächstes Jahr werden sie frühzeitig vorgezogen und bekommen halbverrotteten Mist von den Almen des Engtales - versprochen!

Die zweite Kartoffelernte stand an und wie bei der ersten fand sich kein blauer Schwede und keine rosa Tannenzapfen. Dafür sind diesmal deutlich weniger mit grünem Schimmer dabei. Die Hügel waren flacher, deshalb wurde nicht soviel freigewaschen.

Immer noch gibt es reichlich zu ernten, da Kohl, Wirsing und Pastinaken reichlich vorhanden sind und auch die Karotten noch immer in unterschiedlicher Größe ihrer Ausgrabung harren.

Die Planung für das nächste Jahr zeigt: Ich brauche mehr Platz!
Schalotten, Erdmandel, Dill und Zuckermelone müssen auch gepflanzt weren.

Kommentare:

  1. Ich dünge meine Chilis immer mit Dünger aus meiner Wurmfarm. Der Humusanteil hält sie ein bisschen wärmer und nährt die Pflanzen. Ich meine das die so gedüngten Chili knackiger und grüner sind. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

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  2. Hallo Jasper,

    Wurmfarm - ist das eine Umschreibung für Komposthaufen?
    Im kommenden Jahr werden wir mit halbverrottetem Mist (Dung im Frühling, der auf den Alm-Weiden liegt) arbeiten. Mal sehen, wie das wird.
    Warmhalten und Nährstoffe zuführen ist sicher essentiell für reiche Ernte.

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  3. Hallo,
    Nein eine Wurmfarm ist eine Kiste in den tausende von Kompostwürmern (Eisenia fetida) leben und meine Küchenabfälle fressen. Da die Würmer sich ständig bewegen ist immer genügend Sauerstoff im System um nicht zu stinken.
    Klingt merkwürdig, funktioniert aber sehr gut! Der entstehende Wurmhumus ist reiner Bio-Dünger...
    Auf wurmwelten.de gibt es übrigens noch weitere Infos dazu...
    VG,
    Jasper

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  4. Nette Seite und gute Idee!
    Werde ich vielleicht mal ausprobieren.

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