Sonntag, 29. Juni 2008

Und wieder eine neue Saat

Auf dem Feld 1 wurden folgende neue Pflanzen gesät:

Fenchel: ein tiefwurzelnder Starkzehrer und eigentlich mehrjährig. Bildet aber im ersten Jahr bereits flache Knollen. Gute Nachbarn sindGurken, Bohnenkraut, Borretsch, Kapuzinerkresse und Salat. Verträgt sich nicht mit Kümmel und Dill. Es ist ein Knollenfenchel Di Firenze (Florentiner) - Saat Mitte Juni bis Anfang August, 40x20cm

Radieschen

Erdbeerspinat: ein Gänsefußgewächs, das zwischen Marz und Anfang August 2-3cm tief in Reihen mit 25cm Abstand gesät werden kann. Blätter und Stengel können nach etwa 7 Wochen geschnitten und wie Spinat zubereitet werden.

Für die Zeit, wenn die Tage wieder kürzer werden, gibt es dann noch einmal Spinat (dieser schießt aber, wenn er bei den langen Tagen gesät wird - so wie Feldsalat).

Die erste Zucchiniernte! Entweder, ich habe diese RIESEN-Zucchini übersehen, oder sie ist in kürzester Zeit enorm gewachsen:
Zucchini



Es wurde die zweite Ladung vorgezogener Salat ausgepflanzt:
Salat Anzuch
Salat ausgepflanzt


Die Gurke hat sich weiterentwickelt und 'trägt' bereits. Sie musste wegen des starken Läusebefalls aber mit Kaliseife eingesprüht werden. Die große Ameisenpopulation hat ein gutes Auge auf die Läuse und verteidigt sie gegen Fressfeinde - der erste Kürbis hatte ja dran glauben müssen ...
Gurke


Doch die Läuse haben zwei Mangold in Ruhe gelassen - so konnte zusammen mit Zucchini geerntet werden:
Ernte Mangold und Zucchini

Mittwoch, 25. Juni 2008

Die Kartoffeln blühen

Man kann schon verstehen, warum die ersten Kartoffelpflanzen als Zierblumen betrachtet wurden und erst später die nahrhaften Eigenschaften in den Vordergrund traten:
Kartoffel in Bluete



Wie bereits geschrieben, hat sich der ausgepflanzte Salat berappelt - hier ein Eichblatt Exemplar:
Eichblatt Salat


Nicht mehr Sprössling, noch nicht ausgewachsen - Rucola
Rucola Weiterentwicklung


Zwar haben die Ameisen gerade hier ihren größten Bau und einige Pflanzen sind gar nicht gekommen, doch scheinbar entwickelt sich die verbleibende rote Beete ganz gut:
Rote Beete


Gestern war zwar Hagel, aber es hat keine Pflanze etwas abbekommen. Der häufige Regen hat auch Zwiebeln und Pastinaken gut getan.
Zwiebeln und Pastinaken

Sonntag, 22. Juni 2008

Zucchini- und Gurkenblüte

Die Zucchini erstrahlen nun in voller Blütenpracht, es sind schon richtig große Pflanzen geworden.
Zucchini in Bluete
Zucchini in Bluete



Auch die Gurken entwickeln sich weiter - hier hatten wir zunächst Bedenken, ob sie auf der Furche etwas werden ... vielleicht erhalten Sie ein kleines Gestänge, das wir noch übrig haben.
Gurke in Bluete


Es hat Mangold überlebt und die äußeren Blätter können bald geerntet werden:
Mangold hat ueberlebt


Zunächst hatte ich den Eindruck, die Paprikas sind am Verkümmern, es zeigen sich aber auch hier erste Blütenansätze. Merken für das nächste Jahr: Anzucht bereits im Winter (Februar/März. Deutlich mehr Pflanzen (10-15 Stück). Wenn der Boden über 15°C hat auspflanzen.
Paprika


Die Ernte ist immer wieder eine Freude:
Ernte Romana und Kohlrabi

Samstag, 21. Juni 2008

Zuckerebsen und Rucola

Die Zuckererbsen haben einen gewaltigen Wachtumsschub.
Zuckererbsen
Zuckererbsen



Die Entwicklung des Feldes 22
Krautgarten Feld 22


Auch die Buschbohnen entwickeln sich gut weiter
Beet 10 Buschbohnen


Hier ein Detailbild der Rucola Sprösslinge - nicht vergessen - sie sollten später vereinzelt werden.
Beet 1 Rucola Sproesslinge


Der vorgezogene Salat macht auf dem Beet einen etwas verlorenen Eindruck. Es sah auch zuerst so aus, als würde er eingehen - er berappelt sich aber langsam wieder (die Schnecken o.ä. haben sich des Nachts bei der Anzucht gern über den Eissalat hergemacht, deshalb der Überhang an Eichblattsalat).
Salat ausgepflanzt


Etwas vernachlässigt habe ich Bilder von der Ernte, es gab eigentlich immer etwas zum mitnehmen: vor allem der frische, knackige Salat ist ein fast täglicher Segen. Hier sind noch die restlichen Radies und Radieschen dabei (es hatte sich ein weißer Radi in unsere Furche verirrt - für nächstes Jahr vormerken!)
Beet 1 Rucola Sproesslinge

Mittwoch, 11. Juni 2008

Rucola gepflanzt

Im neuen Beet 1 wurde Salatrauke und wilde Rauke in je 2 Reihen gepflanzt.

Die Buschbohnen sind schon recht gut angewachsen und die Zuckererbsen recken sich aus dem Boden.
Buschbohnen




Blüten zeigen sich sowohl an Gurke, als auch Zucchini. Die Kürbisse verharren noch ein wenig im Wachstum (hoffentlich kommt bald der richtige Schub).
Blüte Gurke
Blüte Zucchini

Freitag, 6. Juni 2008

Anzucht von Salat

Dreschflegel hat uns wirklich gutes Saatgut geschickt:
fast alle Samen sind gekeimt.

Hier ein Bild vor dem Pikieren:
Salat Anzucht



Leider ist der Mangold stark befallen und muss wohl radikal zurückgeschnitten werden
Mangold mit Blattläusen

Dafür Hier ein schöner roter Kohlrabi:
Kohlrabi

Die Reihen von Salatrauke und wilde Rauke sollten (Tipp von der Gärtnermeisterin :-) ) in Hauptwindrichtung, also Ost/West gepflanzt werden.

Dienstag, 3. Juni 2008

Krautgarten-Treffen

Gestern war Besprechnung an der Furche ...
Und es gab von unserer Gärtnermeisterin Ruth Kleinöder so viele Tipps, Hinweise und Anleitungen - man hätte es direkt aufnehmen müssen und Satz für Satz abspielen, damit keine Information verloren geht. Ich weiß nun, dass ich nichts weiß ...

Los ging es mit Dünger und Bodenverbesserern:
Alles grüne (Ansetzten von Jauchen) kann als Bodenverbesserer genutzt werden. Für die Vergrößerung der Frucht/Blüte werden Dünger eingesetzt: Es gibt spezielle Flüssigdünger, die ins Gießwasser gegeben werden. Feste Dünger müssen in das Erdreich eingearbeitet werden. Letzterer kann zielgenauer eingesetzt werden. Es können auch Hornspäne und Mist zum Einsatz kommen. Beim Mist ist darauf zu achten, dass die Tiere nicht gerade mit Medikamenten behandelt werden. Unterscheidung je nach Pflanze, ob Kuh- oder Pferdemist, ob frisch oder verrottet (jeweils vorher nachlesen).

Gegen Läuse hilft (wenn sich ein paar niedergelassen haben) das besprühen mit einer Lauge aus Kaliseife oder selbstgemachter Schmierseife. Sind die Blätter schon schwarz von Läusen und rollen sich ein, ist meist nur ein radikaler Rückschnitt bis zur Vergetationsgrenze möglich. Die Läuse und ihre Bewacher, die Ameisen sind zuerst da - später entwickeln sich deren Fressfeinde wie Marienkäferlarven und Marienkäfer. Leztere fressen etwa 700 Läuse pro Tag.

Der Spinat war sehr dicht gepflanzt und hätte vereinzelt werden müssen, damit er eine Rosette ausbildet und später schießt. Genauso die Radies, die aber schwierig zu vereinzeln sind (eher dünner säen).

Eine jedesmal auszuführende Arbeit ist das Hacken von Unkraut und gleichzeitiges Auflockern der oberen Erdschicht. Es geht auch richtig schnell, die Gartenhacke sollte aber geschärft sein, am besten mit einem Schleifstein.
Hacke


Die Ränder des Feldes werden gegen das Unkraut gemulcht.

Wir haben gestern eine neue Furche dazubekommen!
Und heute wurde gleich mal die Gartengabel eingesetzt

Beet 1 vorher:
Beet 1 vor dem Hacken
... und nach dem Hacken und 'Gartengabeln':Beet 1 nach dem Hacken


Beet 2 vor dem Hacken:
Beet 2 vor dem Hacken
... und danach:Beet 2 nach dem Hacken
Beet 3 vorher:
Beet 3 vor dem Hacken
... und das Unkraut war:Beet 3 nach dem Hacken
Beet 4 voll des Unkrauts:
Beet 4 vor dem Hacken
... nun nicht mehr:Beet 4 nach dem Hacken

Sonntag, 1. Juni 2008

Zuckererbsen gepflanzt

Die Zuckererbsen sollen eine Rankhilfe bis 1m haben, so wurde folgendes Gerüst dafür gebaut:
Gerüst für Zuckererbsen
Sie werden 4-5cm tief in einem Abstand von 5cm gesät. Pflanzung im Anschluss an Beet 1





Es gab wieder sehr guten, frischen Salat und auch die ersten roten Radies sind reif. Rund die Hälfte der Radies sind stark verwurmt und brechen beim Herausziehen.
Ernte Spinat und Salat
Ernte Radies
Radies mit Wurmlöchern

Leider sind sehr viele Blattläuse und Ameisen unterwegs - der Spinat ist voll davon und rollt die Blätter ein. 1,5m Ernte der Spinatblätter ergaben nur zwei kleine Hände voll. Die frisch gepflanzten Gurken sind auch schon befallen und machen einen schwächelnden Eindruck.Spinat