Sonntag, 27. April 2008

Komm lieber Mai und mache ...

... unsere Furche grün!

In der ersten Maiwoche soll es also losgehen:
Hegen, pflegen, Unkraut zupfen, harken, giessen usw. usf.

Schon öfter habe ich einen Blick auf das vorbereitete Feld an der St.-Michael-Str. in München geworfen (hier am 10.04.08).
Blick auf den Krautgarten
Blick auf den Krautgarten

Bereits gepflanzt wurden:
Kartoffeln (darunter auch alte Sorten, wie bamberger Hörnchen und blauer Schwede), bunte Salate, Kopfsalat, Eissalat, rote Beete, Karotten, Wirsing, Weißkraut, Lauch, Mangold, Zwiebel, Kohlrabi, Spinat, Sellerie, Radi und Radieschen.

Zusätzlich wollen wir pflanzen:
Chili (scharf und mittel), Paprika, Tomaten (strauch), Pastinaken (nachfragen), Zucchini, Kürbis, Bohnen, Zuckererbsen(?), Gurken, Wirsing(?), Ruccola, Schwarzwurzel.

Der Anbau erfolgt unter der Auflage, dass alles biologisch ist - sowohl Jungpflanzen als auch Saatgut und Dünger.

Freitag, 25. April 2008

Merken für nächstes Jahr

Erfahrungen, Fehler und daran denken:

  • Spinat muss vereinzelt werden, damit er eine schöne Rosette ausbilden kann, ebenso Rucola und Salatrauke
  • Peperoni und Chili Ende Januar vorziehen (auf der warmen Fensterbank) - je 10-15 Pflanzen
  • Mitte März/Anfang April Mais vorziehen
  • Kürbis vorziehen im April (Hokaido, Muskat und Butternut)
  • Ebenfalls im April Zucchini, Gurken und Zuckermelone(?) vorziehen
  • Bei ersten Zeichen von Blattlausbefall mit Kaliseife einsprühen
  • Ameisen frühzeitig mit Hacke und Gießen vertreiben
  • Weißen Radi pflanzen
  • Mangold rot und gelb (evtl erst nach Heranwachsen der Nützlinge), Kohlrabi zum Nachpflanzen
  • Dill pflanzen
  • Schalotten, Erdmandel und Zuckermelone (Saatgut)
  • Neben Buschbohnen und Zuckererbsen auch nach anderen Bohnen spekulieren (Sattguttausch)
  • Gerüst für Zuckererbsen: Dickere gerade Äste für das Aussengerüst, dann - eng gesetzt - dünnere Stäbe mit vielen Zweigen, da sich die Erbsen mit sehr dünnen Haltefäden festhalten. Eventuell mit Bastfäden Querverspannungen anbinden. Vielleicht auch einfach nur engmaschig Bastfäden binden (hier haben sie sich einfach am besten fesegehalten). Wichtig ist auch ein gewisser Schatten, da sie schnell vertrocknet waren.
  • Bei der Besprechung im Februar Saatguttauschbörse anregen, da die Keimfähigkeit im ersten Jahr am besten ist und mehr Vielfalt da ist.