Sonntag, 15. Februar 2009

Saatgut Tauschboerse

So, ich habe die Kommentarfunktion freigeschaltet. Durch einen Klick auf 'Kommentare' werden diese eingeblendet und es kann ein Angebot oder eine Nachfrage geschrieben werden.

Auf dem Furchentreffen Anfang Februar habe ich eine Saatgut Tauschbörse angeregt. Es können bei der Übergabe im Mai die verschiedenen Samen mitgebracht und getauscht werden. Ich kündige es hier noch einmal extra an.

Da es einige Pflanzen zum Vorziehen gibt, kann auf dieser Seite bereits ein Austausch stattfinden. Ich fange einfach mal an. Bitte lieber keine eMail-Adressen oder Telefonnummern hier veröffentlichen - die können von SpamRobots gespidert werden.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Krautgarten Treffen

Am 2. Februar fand in der Engelschalkingerstraße die Informationsveranstaltung zur diesjährigen Krautgartensaison statt.

Die Parzellen in Berg am Laim - also St. Michaelstraße sind äußerst begehrt und bereits alle reserviert (ich hoffe, dass bei der Vergabe dann nichts schiefläuft und wir unsere 60er Parzelle auch bekommen - knockknockknockonwood).

Eine schöne Idee finde ich das angeregte Erntedankfest: Hier gleich zur Erinnerung für später - es ist der erste Sonntag im Oktober (Sonntag nach Michaelis) 04.10.2009.

Es gab zahlreiche hilfreiche Tipps von der Gartenmeisterin Ruth Kleinoeder und ich freue mich, dass sie auch dieses Jahr wieder mit Rat und Tat zur Seite steht.

Man kann gegen einen Unkostenbeitrag einen 20-25kg Sack Kompost erstehen, der auch Mist enthält. Ich werde gerade für Chili, Peperoni, Paprika und Tomaten einen solchen ordern. Ein Furchennachbar hat mir letztes Jahr von der enormen Erntemenge erzählt, die aufgrund dieser Kompostzufuhr erzielt werden kann.

Auch für dieses Jahr merken: Es gibt einen Kartoffelselbsterntetag im Gut Riem - so könnte man sich die Anpflanzung einer weiteren Reihe Kartoffeln sparen. Ohnehin müssten diese eigentlich Ende März, spätestens aber Mitte April in die Erde. Anfang Mai gepflanzte Kartoffeln kümmern dann vielleicht ein wenig vor sich hin.

Letztes Jahr habe ich den Hinweis auf das Hacken nicht ganz verstanden, da er aber wiederholt wurde und bereits etwas Erfahrung vorhanden ist, hier noch einmal die Zusammenfassung:
Das Unkraut muss frühzeitig gehackt werden, bevor es mehr als 6 Blätter hat, denn dann sind die Wurzeln noch nicht so tief. Es vertrocknet nach dem Hacken und kann einfach liegen bleiben. Ist es erst einmal höher gewachsen, bildet es einerseits Wurzeltriebe und andererseits verdeckt es die wachsenden Nutzpflanzen.
Bei zarten Pflanzen (wie z.B. Karotten), bei dem die Triebe am Anfang schwierig zu erkennen sind, einfach alles bis auf einen 10cm breiten Streifen in der Mitte hacken und die eindeutigen Unkrautpflanzen mit der Hand auszupfen.
Das Hacken kann ruhig etwas resoluter geschehen.

Das Schoßen von Spinat und Salat wurde auch angesprochen:
Hat die Pflanze das Gefühl, der Sommer kommt und 'ich vertrockne bald', kommt es zu einer frühzeitigen Blüte und Samenbildung. Hier können Schattenpflanzen hilfreich sein.